Das Outdooractive-Team bereit für den „Lauf der Guten Hoffnung“
Wie wir Euch bereits im letzten Blog-Beitrag angekündigt haben, findet am kommenden Wochenende der 36-Stunden-„Lauf der Guten Hoffnung“ von Pfronten nach München statt, um Spenden für an Noma erkrankte Kinder in Afrika zu sammeln.
Auch Outdooractive hat ein eigenes Team zusammengestellt, das sich der Herausforderung des Laufs annimmt. Am Samstag starten in Pfronten (Foto, von links nach rechts): Steffi (Assistentin der Geschäftsführung), Malin (Redaktion), Thorsten (Vertrieb), Julia (Redaktion und Vertrieb) und Andrea (Redaktion).
Jeder hat dabei eigene Gründe, warum er an dem Lauf teilnimmt:
Thorsten, der Peter Melchin schon näher kennen lernen durfte, beschreibt seine Motivation folgendermaßen: „Zum einen will ich Peter unterstützen: Seine Energie ist einfach ansteckend. Zum anderen finde ich, dass man erst dann ein Gefühl für die wahren Distanzen einer Gegend bekommt, wenn man sie zu Fuß und aus eigener Kraft kennen lernt. Ich bin die Strecke von Pfronten nach München schon oft mit dem Auto gefahren – das dauert etwa eineinhalb Stunden. Man verliert dabei das Gefühl für die Weite. Ob ich die Strecke in 36 Stunden schaffen kann, weiß ich nicht. Probieren werde ich es.“
Malin ist allgemein gern unterwegs: „Ich mag alle Fortbewegungsarten „zu Fuß“ – Wandern, Walken, Joggen, Bergsteigen usw. Jetzt möchte ich sehen, wie weit mich meine Füße tragen! Dabei noch eine gute Sache unterstützen zu können, ist ein besonderer Anreiz. Um auf Noma aufmerksam zu machen, nehme ich auch gerne schmerzende Füße in Kauf und hoffe, dass möglichst viele genauso denken.“ Julia geht es ähnlich, zudem ist sie neugierig auf die eigene Grenzerfahrung: „Ich bin gespannt auf den Moment, wenn der Körper nicht mehr laufen, sondern nur noch schlafen will – und zwar auf der Stelle. Mal sehen, was dann passiert. Für Momente wie diese habe ich Schoki und meinen iPod im Rucksack. Und dann hoffe ich, Peter wieder einholen zu können.“
Steffi freut sich vor allem auf die soziale Komponente des Laufs: „Ich bin grundsätzlich nicht so extrem veranlagt. Ich mach vor allem mit, weil ich es mir sehr nett vorstelle mit meinen Kollegen zu laufen und zu ratschen. Ich find Peter Melchin einfach ziemlich krass und denke, dass man so etwas Ausgefallenes einfach unterstützen muss!“
Ich (Andrea): „Ich finde Aktionen allgemein toll, die „das Schöne“ mit „dem Nützlichen“ verbinden. Das Nützliche ist natürlich die Aufmerksamkeit auf Noma zu erhöhen. Es wissen einfach noch zu wenige Leute über diese Krankheit Bescheid. Das Schöne sind in diesem Fall das Naturerleben und das Zusammensein mit Kollegen und den anderen Mitläufern. Zudem bin ich sehr gespannt auf das, was sich „innerlich“ abspielen wird: Verfällt man während des langen Laufs irgendwann in einen meditativen Zustand? Was gibt einem der Kopf während dieser langen Zeit zu denken?“
Wie weit es jeder von uns schaffen wird, ist an dieser Stelle natürlich ungewiss. Niemand kann sagen, inwieweit Wetter, Blasen an den Füßen oder die eigene Motivation mitspielen. Aber, egal, ob man 10 Minuten oder 36 Stunden mitläuft: Das Wichtigste ist, dass man das Projekt Gegen Noma e.V. tatkräftig unterstützt. Wann bekommt man schon die wunderbare Gelegenheit, sich einem kleinen Abenteuer zu stellen, seine eigenen Grenzen zu testen und dabei noch etwas Gutes zu tun? Daher: Ihr könnt Euch auch spontan an jeder beliebigen Etappe anschließen. Den Tourenverlauf findet Ihr hier, sowie die genauen Etappenziele und –zeiten.
Wir freuen uns sehr über Euer zahlreiches Erscheinen!
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Kommentare
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29.05.2009 10:49
Hi Andrea,
toller Bericht, der mich ja noch mal mehr motiviert.
Freu mich auch schon
Wie heißt es so schön.
Es gibt nichts “Gutes” ausser man “Tut” es
Herzlichst
Peter