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Was für ein Winterwochenende!

Was ein WochenendeKnackige Kälte, Sonne pur und teilweise meterhoher Schnee: Am vergangenen Wochenende war im Allgäu einiges geboten. Es waren sicherlich zwei der schönsten Tage des Winters 2011/2012 und so war die Wahl der “richtigen” Aktivität gar nicht so einfach.
Wir besuchten das Hundeschlittenrennen in Unterjoch, zogen auf den Hindelanger Loipen unsere Runden und unternahmen eine Winterwanderung in der Nachmittagssonne.
Sonntag war der perfekte Tag für eine Skitour ganz in der Früh, um den Sonnenaufgang mitzuerleben – da fiel das frühe Aufstehen leicht :-) Die Rodeltour vom Adlerhorst hinab nach Grän (Tannheimer Tal) war genau das Richtige für den Sonntagnachmittag. Wer mag, kann in der Hütte oberhalb des Haldensees sogar noch bis 22 Uhr verhocken (Freitag bis Sonntag) und dann mit dem Schlitten hinabkurven.

Einige Impressionen von unseren Outdoor-Erlebnissen findet Ihr weiter unten.
Wir hoffen, dass auch Ihr – mit oder ohne Schnee – zwei tolle Tage im Freien hattet und freuen uns über Eure Berichte und/oder Fotos!

Die Touren vom Wochenende mit Beschreibung und Karte:

Skitour: Von Gunzesried auf das Rangiswanger Horn

Rodeltour: Vom Adlerhorst zum Haldensee im Tannheimer Tal

Langlauf: Talrunde Bad Hindelang


Neu im Allgäu, ein Mecklenburger bei ALPSTEIN

Hallo,

mstiel

ich bin Matthias und seit zwei Wochen in der Redaktion von ALPSTEIN Tourismus dabei. Als waschechter „Meehklenburger“ habe ich in Greifswald Germanistik, Neuere Literatur und Politikwissenschaften studiert und nun freiwillig Möwengeschrei gegen Kuh- glockengeläut getauscht.

Das Allgäu ist für mich eine völlig neue Er- fahrung. 923 km von meiner Heimatstadt entfernt (genauso weit ist es von hier bis nach Rom) entdecke ich ganz neue Sachen. Wie z. B. die Schneefallgrenze – wenn’s in MeckPomm schneit, dann überall – oder die „Alpen“ und „Almen“, dass es dort mitunter etwas zu essen und vor allem zu trinken gibt, weiß bei mir zu Hause kein Mensch.

Magisch angezogen hat mich die scheinbar allgegenwärtige Begeisterung für die Natur und das Draußen-Unterwegssein. Noch während des Abiturs bin ich das erste Mal für mehrere Monate allein durch Mexiko gereist. Sobald sich mir seitdem die Möglichkeit geboten hat, habe ich mir Zelt, Fahrradtasche und Kamera geschnappt und bin losge- zogen.

Statt der alljährlichen Fahrradtouren mit Freunden habe ich in diesem Jahr das Wan- dern für mich entdeckt und war einige Wochen an der ehemaligen innerdeutschen Gren- ze unterwegs. Da mich dabei der Harz ganz besonders begeistert hat, habe ich ihn mir auf dem Hexenstieg noch einmal genauer angesehen. In und um Immenstadt habe ich auch schon einiges erlebt, als Nächstes habe ich mir die vielversprechende Nagelfluh-Gratwanderung vorgenommen.

Bisher waren Drachenboot, Volleyball, Segeln und Rennradfahren meine Sportarten, hier in den Bergen werde ich aufs Mountainbike umsatteln und mich zum ersten Mal an winterlichen Vergnügungen versuchen. Da ich noch nie auf Skiern gestanden habe, wird man mich also demnächst an den Kinderhängen rund um Immenstadt beobachten können.

Liebe Grüße und viel Spaß bei Euren Touren,

Matthias.



ALPregio und 3D-Flüge von outdooractive.com in Kemptener Ausstellung “Panorama!”

3D-FlügeKomplexe Landschaften erfordern eine komplexe Darstellung. Auf diesen Satz ließe sich die Botschaft der Sonderausstellung herunterbrechen, die gestern Abend im Alpinmuseum von Oberbürgermeister Ulrich Netzer eröffnet wurde. Wir, Thorsten und Julia, waren dabei. Denn neben Reliefkarten, Landkarten aus der Frühen Neuzeit, Gipfelpanoramen in Leporelloform (analoger Vorläufer unseres “Gipfelfinders” in den ADAC-Apps) und beeindruckende Panoramafotos zählen auch unsere interaktive Karte “ALPregio” und eine Filmsequenz aus zehn von uns produzierten 3D-Flügen zu den Ausstellungsstücken.

“Panorama! Allgäuer Berge von oben sehen” lautet der Titel der Schau, deren Kern die bildliche Erschließung der Allgäuer Alpen von der Mitte des 16. Jahrhunderts bis heute ist.

ALPregio-StationEs ist ein tolles Gefühl, unsere interaktive Karte nur wenige Meter neben einem Auszug aus einem bedeutenden geografischen Werk der Frühen Neuzeit zu sehen und zu wissen, in derselben Tradition zu stehen: Eine möglichst unmittelbare und zeitgemäße Abbildung einer einzigartigen Landschaft.

Dass solche Abbildungen natürlich gar nicht unmittelbar sein können, liegt auf der Hand: In allen Zeiten, egal in welcher Form, ist es immer der Standort des Betrachters, der den Blickwinkel bestimmt. Das ist auch das Spannende daran.

Kempten liegt am geologischen Rand der Allgäuer Alpen und erlaubt damit einerseits eine erhabene Position für die Betrachtung derselben, andererseits aber auch eine starke Bindung an die Kultur und Beschaffenheit jener gewaltigen Steinriesen, die nicht zuletzt von den meisten Allgäuern auch als Sehnsuchtsort und Freizeitraum genutzt und geschätzt werden.

Frühe NeuzeitDiese starke Verbundenheit war gestern Abend auch in den Gesangsstücken der Unterillertaler Musikgruppe spürbar, mit denen die Ausstellung stimmungsvoll eröffnet wurde.

Es freut uns sehr, auch einmal in einem solchen Rahmen unsere Produkte präsentieren zu können und wir hoffen natürlich auch, damit wieder ein Stück bekannter zu werden – die mehrfache Erwähnung des Hauses und das omnipräsente Logo tragen dazu sicherlich bei.

Die Ausstellung ist von heute an bis 13. November im Marstall zu sehen, ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle.


Indoor- und outdooractive – Volontär Matthias Hartmann

Hallo liebe Outdoor-Freunde,

Australien, Great Ocean Road - 12 Apostles. Foto/©: Matthias Hartmann

Australien, Great Ocean Road - 12 Apostles. Foto/©: Matthias Hartmann

und schon wieder ein neues Gesicht bei ALPSTEIN Tourismus. Mein Name ist Matthias und ich verstärke seit Dezember das Team der Redaktion. Als gebürtiger Immenstädter bin ich ein Allgäuer Urgestein und von Kindesbeinen mit dem Thema outdoor aufgewachsen.

Nach Abitur und Zivildienst habe ich Berge und Seen gegen die schöne Ebene der „nördlichsten Stadt Italiens“ getauscht und in Regensburg das Studium der Medienwissenschaft absolviert. Die wunderbare Altstadt lässt sich am besten bei einem entspannten Rundgang durch ihre reizvollen Gassen erkunden. In typisch studentischer Manier liegt der Anspruch der Route eher im kulturellen als im konditionellen Bereich. Das mediterrane Flair und die netten Leute lassen mich mit Freude an die Zeit in Regensburg zurückdenken.

Nach Studienabschluss ging es für einige Monate nach Australien. Auf der Rundreise von Melbourne über die Great Ocean Road zum Outback, die Ostküste von Cairns nach Sydney und wieder zurück habe ich wunderbare Eindrücke vom „roten Kontinent“ gesammelt.

Doch Freunde, Familie und nicht zuletzt die schöne Natur haben mich gerne ins Allgäu zurückkehren lassen. Von den zahlreichen Bergtouren der Region ist Mittag-Steineberg-Stuiben bis heute mein Favorit geblieben. Früh morgens läuft man durch das kühle Steigbachtal zum Mittaggipfel und mit der steigenden Sonne zum Steineberg hinauf. Dem herrlichen Panorama des Stuiben folgt ein verdienter Einkehrschwung in der Alpe Gund, bevor es wieder hinab ins „Städtle“ geht. Soll es mal das Rad sein, cruise ich gerne gemütlich an der Iller entlang oder drehe eine schweißtreibendere Runde über Knottenried und Niedersonthofen, wenn mir der Sinn nach „was Härterem“ steht. Im Winter geht’s auf zwei Brettern durch den Tiefschnee oder mit dem Rennrodel hinab ins Tal. Besonders zu empfehlen ist die Abfahrt vom Naturfreundehaus. Für den langen Aufstieg durch die ruhige Winterlandschaft wird man mit einer traumhaften Abfahrt belohnt, die kaum ein Ende zu nehmen scheint.

Ansonsten bin ich als passionierter Handballer vermehrt „indooractive“. Außerhalb der Saison greife ich gerne zum Tennisschläger oder schaue auf eine Runde Beachvolleyball zum kleinen Alpsee.

So, genug von mir. Euch allen viel Spaß auf dem Portal! Solltet ihr dabei mal über ein Problem stolpern (gibt es so was bei uns?! ^^) oder anderweitig Fragen haben, helfe ich Euch unter feedback@outdooractive.com gerne weiter.



Heiß auf Weiß trotz minus 17 Grad

TerrasseSie alle waren es, heiß auf den Winter, den Schnee, die Berge. Und so  fanden sich am frostigen Samstagabend rund 350 dick eingepackte Menschen an der Talstation der Kanzelwandbahn im Kleinwalsertal ein, um in der winterlichen  Dunkelheit gen Gipfel zu schweben.
Die  neu gegründete “Skiallianz” zwischen Oberstdorf und dem Kleinwalsertal lud zu einem stimmungsvollen, grenzübergreifenden Saisonstart am Berg ein, das auch wir (Viki - Redaktion, Julia - Digitale Technologien) uns nach einem Skitag am Fellhorn nicht  entgehen lassen wollten.
Noch schnell einen heißen Punsch zum Aufwärmen, in die Gondel gesetzt und hinauf ging es in den dunklen,  sternenklaren Nachthimmel. Nicht oft hat man schließlich die Gelegenheit, im Dunkeln über all die Hänge hinwegzuschweben, die untertags von Skifahrern bevölkert werden.
TerrasseOben war es dann durchaus “zapfig”, nicht zuletzt aufgrund des kalten  Windes, der die gefühlte Temperatur schnell sinken ließ. Egal – noch ein Punsch und raus auf die Terrasse, wo schon die Skilehrer der beteiligten Skischulen zum Fackellauf parat standen. Feuerstellen, die sich über Berg und Tal streckten, markierten das Gebiet und die Anlagen des neuen Wintersport-Zusammenschlusses. Eine Lichtshow mit den verschneiten Bergen als Projektionsfläche beendete das winterliche Spektakel, bevor ab 21h die Gondeln wieder ins Tal fuhren.

Ab nun sind alle Liftanlagen der Skiallianz Oberstdorf-Kleinwalsertal in Betrieb. Wir freuen uns mit allen Winter-Fans auf tolle Skitage!


Neu in der Stadt und auf dem Berg

Auf dem MittagHallo, heute darf ich mich vorstellen. Ich bin die Eva und man mag es kaum glauben, ja, ich bin die nächste Fränkin, die in der Redaktion von outdooractive.com anheuern durfte. Spätestens durch mein Geographiestudium entstand bei mir der Wunsch, meine Zeit in der Natur zu verbringen. Neben Exkursionen um Würzburg und auf der Schwäbischen Alb ließ ich es mir nicht nehmen, meine studienbegleitenden Praktika in Namibia und Ecuador zu verwirklichen. Heute schätze ich mich glücklich, meine persönlichen Erfahrungen unter anderem bei den ADAC-Wanderführern einbringen zu können.

Zwar habe ich als relativer „Flachländer“ noch keine größere Erfahrung mit anspruchsvolleren Wanderungen (der höchste Berg meiner Heimat ist der Hesselberg mit 689,4 m), doch hat sich der Mittag, Immenstadts Hausberg und das Rangiswanger Horn meines Ansturmes nicht verwehren können. Weitere Berge mögen hoffentlich bald folgen. Falls der Schnee schneller ist als ich, ist das auch kein Problem, denn ich habe mit Feuereifer die Langlaufskier meiner Mutter aus dem Keller ausgegraben. Außerdem möchte ich meinen ersten Hang „pflügen“. Wenn daraus nichts wird, werde ich wohl wieder auf den Rodel umsteigen ;-)