Mediterran Wandern in der Schweiz
Das Tessin, der einzige Schweizer Kanton, der ganz auf der Alpensüdseite liegt, ist ein Land der Gegensätze und Kontraste. Während sich der Sopraceneri, der Norden des Tessins, neben submediterran anmutenden Gebieten zum großen Teil von seiner alpenländischen Seite präsentiert, entfaltet sich im südlichen Sottoceneri dank des milden Klimas und der zahlreichen Sonnenstunden eine beinahe paradiesische Seenlandschaft mit üppig submediterraner Flora. Das unmittelbare Nebeneinander von hohen Bergen, tief eingeschnittenen Tälern und lieblichen Seen, der spannende Kontrast zwischen kargen, alpinen Bergregionen und südlich geprägten Gefilden sowie das Zusammentreffen von italienischer Leichtigkeit mit eidgenössischer Genauigkeit begründen den besonderen Charme des Tessins. Gerade diese Vielfalt ist es, die den Kanton zu einem Wanderparadies macht. Unsere Touren-Scouts waren für Euch vor Ort unterwegs.
Die schönsten Touren haben wir hier für Euch zusammengestellt. Empfehlen können wir die Tour durch das Valle Verzasca.
Alpentäler im Magazin
Für Fans der Alpen gibt es diese Woche ein ganz besonderes Schmankerl in unserem Magazin. An fünf aufeinander folgenden Tagen stellen Euch ab morgen Silke, Viki, Sandra, Thomas und ich die (unserer Meinung nach) schönsten Alpentäler vor. Den Anfang macht Silke mit einem Porträt des Schweizer Rhonetals. Am Dienstag und am Mittwoch folgen die Artikel von Thomas und Viki über das italienische Aostatal und den Vinschgau. Während Sandra am Donnerstag mit dem Inntal über eines der größten Alpentäler schreibt, begebe ich mich zum Abschluss noch einmal in ein kleineres Tal und berichte über das Val Müstair im Osten Graubündens.
Vielleicht inspirieren Euch die Artikel ja, so dass Ihr Euch dazu entscheidet, das eine oder andere Tal selbst outdooractive kennenlernen zu wollen. Interessante Touren findet Ihr wie immer bei uns im Portal.
Viel Spaß beim Lesen!
Papa mit leicht schwankendem Reisefieber – Produktentwickler Julien Bourgeois
Salut, mein Name ist Julien und ich bin seit dreieinhalb Jahren bei ALPSTEIN. Zu meinen Hauptaufgaben gehört die Entwicklung von Desktop-Produkten wie dem ADAC TourGuide und die Optimierung der PDF-Funktion für outdooractive.com.
Ursprünglich komme ich aus der Provinz Anjou im Westen Frankreichs. Nach Deutschland bin ich damals als Erasmus Student gekommen und hier habe ich auch das Fahrradfahren für mich entdeckt. Am Anfang bin ich nur ein wenig in Ulm, um Ulm und um Ulm herum geradelt. Daraus wurde ein bisschen mehr und ich fuhr unter anderem auf dem Donau-Bodensee Radwanderweg, in die Schweiz und in den französischen Jura. Spätestens dort packte mich das Reisefieber und ich radelte quer durch Osteuropa über Belgrad, Bratislava, Brasov, Slavonski Brod nach Istanbul und von dort aus sogar bis nach Kirgisien in Zentralasien.
Seitdem ich Papa geworden bin, hat sich das Fieber etwas gesenkt. Es steigt aber immer wieder, wenn ich auf der Karte nach rechts scrolle.
Haute Route jetzt online auf outdooractive.com
Mitte März beginnt in den Französischen und Schweizer Alpen die Saison für Skihochtouren. Höchste Zeit also, die eigene Unternehmung zu planen. Outdooractive stellt Euch die klassische Haute Route mit einer Verlängerung nach Saas Fee samt GPS-Track und Tourenbeschreibung zur Verfügung. In der klassischen Zeit des Alpinismus suchten die Engländer eine Verbindung über die hohen Pässe zwischen den Bergsteigerorten Chamonix und Zermatt, um möglichst selten in die Täler absteigen zu müssen. Damals hieß die Haute Route “High level road” und wurde zu Fuß begangen. Erst als die Ski Ende des 19. Jahrhunderts Einzug hielten, wagte man die Durchquerung.
Erstmals am Stück gelungen ist die Haute Route Marcel Kurz und Gefährten 1911 auf der heute noch am meisten begangenen Route mit der Schlüsselstelle unterhalb des Grand Combin. Die klassische Führung der Haute Route als Skihochtour startet im Chamonixtal in Argentière. Sie überquert die Nordost-Ecke des Mont Blanc Massivs, im Anschluss die Staatsgrenze zur Schweiz. Ab Champex erfolgt ein Straßen-Transfer nach Bourg St. Pierre. Hier beginnt die mehrtägige Durchquerung der Walliser Alpen vorbei an Matterhorn (4478 m) und Dent Blanche (4357 m).
Zwischen beiden fahren wir über den Zmuttgletscher nach Zermatt ab.
Ab Zermatt können wir die Haute Route über die Monte Rosa Hütte unterhalb des gleichnamigen Berges bis Saas Fee verlängern. Eine Besteigung von Breithorn (4164 m) oder Monte Rosa (4554 m) bietet sich hier als Ergänzung an. Über den Stockhornpass an Strahl- und Allalinhorn vorbei fahren wir bis Saas Fee ab. Ein Video zu einer Variante der Haute Route findet Ihr in unserem Channel. Wir wünschen Euch viel Spaß bei dieser hochalpinen Unternehmung, die mit Sicherheit zu den schönsten Skitouren der Welt gehört!
Über 200 Rodeltouren auf outdooractive.com
Seit dieser Woche gibt es auf unserem Tourenportal mehr als 200 Rodeltouren in Deutschland und Österreich. Unser Sortiment an Rodeltouren umfasst sowohl die ausgewiesenen Abfahrten an den Bergbahnen als auch die besten Rodelwege mit kombinierter Winterwanderung.
Ein derart umfassendes Verzeichnis der attraktivsten Rodeltouren ist bisher noch nicht online oder in Buchform zu finden. Die Touren können mit den üblichen outdooractive-Filter-Funktionen ausgewählt werden. Die Darstellung der Rodelstrecken haben wir outdooractive-typisch speziell auf das Thema Rodeln abgestimmt, mit Bewertung der Schwierigkeit, der Angabe vo
n Länge und Höhenmetern sowie mit den schönsten Einkehrmöglichkeiten. Alle Strecken können natürlich auch in 3-D angeschaut und ausgedruckt werden.
Für all diejenigen, denen der Rodelspaß nicht lang genug dauern kann, haben wir hier noch mal die jeweils längste Rodeltour in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengestellt:
Deutschland: Schönau am Königssee
Österreich: 14 km Rodelspaß am Wildkogel
Schweiz: Europas längste Rodelbahn vom Faulhorn nach Grindelwald
Wir wünschen allen Usern viel Spaß mit den schönsten Rodeltouren von outdooractive.com!
Neu bei outdooractive.com: Der Hangneigungslayer bei Ski- und Schneeschuhtouren
Ab sofort könnt Ihr bei all unseren Wintertouren bereits auf der Karte erkennen, wie steil das Gelände ist, auf dem Ihr Euch bewegt! Diese Funktion ist einzigartig im Web und völlig kostenfrei nutzbar.
Dieser so genannte „Hangneigungslayer“ zeigt Euch erstmalig flächendeckend für fast den gesamten Alpenraum, ob das Gelände mehr als 30° Neigung aufweist. Alle Flächen, die in der Karte rot eingefärbt erscheinen, weisen 30° Hangneigung oder mehr auf. Viele Experten sind sich darin einig, dass Hänge mit einer Neigung von mehr als 30° prinzipiell als lawinengefährdet zu gelten haben.
Kristian Rath, Autor des Skitourenführers Allgäu und für den Lawinenwarndienst Bayern als Experte für die Schneedeckenberichte im Allgäu zuständig, stand uns beratend zur Seite. Er half uns auch, die Darstellung für Wintertouren auf outdooractive.com zu optimieren.
In der Schweiz sind spezielle Wintertourenkarten mit rot eingefärbten Flächen, die die Hangneigung deutlich erkennbar machen, seit Jahren in Anwendung und finden große Anerkennung.
Wer also eine Skitour oder Schneeschuhtour mit Hilfe von outdooractive.com plant, kann mit Hilfe dieser neuen Funktion auf einen Blick erkennen, wie steil das Gelände ist, auf dem die Route verläuft. Die Kartendarstellung basiert auf dem Maßstab 1:25.000 und kann sogar noch vergrößert werden. Auch werden sämtliche Pisten- und Skigebiete mittels einem “Skigebietslayer” in alle Winterkarten eingeblendet: Auf diese Weise können Tourengeher nicht nur aus der Karte ersehen, an welchen Stellen ihrer geplanten Tour Pisten sind, sondern sie können auch Lifte in Ihre Tourenplanung mit einbeziehen, sowie die Schwierigkeit der Pistenabfahrten direkt aus der Karte ersehen.
Jedoch weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass eine nicht rot eingefärbte Fläche nicht automatisch als ungefährlich zu gelten hat! Bitte achtet bei Eurer Planung und bei Eurem Risikomanagement auch darauf, welche Neigung die Hänge über Euch haben! Ebenso solltet Ihr auf die Exposition (Ausrichtung der Hänge) achten. Die regional gefährlichen Hänge findet Ihr immer auf der entsprechenden Internetseite der nationalen Lawinenwarndienste. Wenn Ihr beispielsweise auf einem Talboden steht, kann es gut sein, dass dieser auf der Karte nicht rot eingefärbt ist. Die Talwände können aber durchaus steiler als 30° sein und von diesen können unter Umständen Lawinen abgehen, die Euren Standpunkt gefährden.
Der Hangneigungslayer ist ein weiterer Schritt in Richtung einer allumfassenden Tourenplanung. Der Hangneigungslayer von outdooractive.com soll Euch dabei helfen, das Gefahrenpotential einer Tour schon im Vorfeld und bald auch unterwegs (Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass diese Karten auch zum Ausdrucken bereitgestellt werden) noch besser beurteilen zu können.
Hier seht ihr als Beispiel eine Skitour auf den Wank oberhalb von Garmisch-Partenkirchen.

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