Team

Alle Wege führen um den Alpsee – Tourenredakteur Patrick Küpper

Ein fröhliches Grüß Gott an alle miteinander! Ich heiße Patrick und arbeite seit September 2009 als Praktikant in der Tourenredaktion von outdooractive.com. Da ich mein ganzes bisheriges Leben fast ununterbrochen am Rhein verbracht habe (aufgewachsen in Köln und Bonn, studiert in Mannheim und Worms), hat es mich gereizt auch einmal in eine andere Ecke unseres schönen Heimatlandes zu ziehen. Obwohl – oder gerade weil es im Rheinland eher flach ist, fand ich es sehr spannend mal in den Bergen zu wohnen. Noch wichtiger für meine Entscheidung zu Alpstein zu kommen, war allerdings meine Leidenschaft für Landkarten (gebt mir einen Atlas, und ich habe eine Beschäftigung für die nächsten drei Stunden) und Outdooraktivitäten. Dabei liebe ich vor allem mehrtägige Touren auf Schusters Rappen oder auf dem Drahtesel. So hat mich diesen Sommer eine fünftägige Radtour von Augsburg über den Obervinschgau und das Oberengadin bis nach Lindau am Bodensee durch fünf verschiedene Länder geführt. Was ich sehr reizvoll finde, aber bisher noch nie probiert habe, ist Mountainbiken – am liebsten auf einer Transalp-Tour. Wanderfreunden, die gerne länger unterwegs sind und dabei nicht unbedingt hohe Gipfel erklimmen wollen, kann ich den portugiesischen Jakobsweg empfehlen. Zwischen Porto und Santiago de Compostela führt Euch der Weg durch eine unglaublich grüne Natur- und Kulturlandschaft.


Mit dem Foto draußen unterwegs – Informatiker Stefan Schlott

Stefan SchlottMoin, werter Leser – mein Name ist Stefan; ich bin seit diesem Frühjahr im Backend-Entwicklungsteam von outdooractive dabei… und auch ich wurde gebeten, mich kurz hier im Blog vorzustellen. Eine knifflige Aufgabe: Was schreibt jemand, der sich intensiv mit dem Thema Privatsphäre in Computernetzen auseinandergesetzt hat, als persönliche Vorstellung in einem Blog? Vielleicht räume ich einfach einmal mit ein paar Fehlinformationen auf, die Google vermeintlich über mich verbreitet :-)
Wahr ist, daß ich mich intensiv mit den Themen Sicherheit und Privatsphäre auseinandersetze – insbesondere privat, aber natürlich fließen diese Kenntnisse auch immer wieder in unsere Arbeit am outooractive-Portal mit ein.
Ich falle zwar nicht in den Stereotyp des Couch-Potatoe-Computer-Geeks, doch mit Fußball habe ich rein gar nichts am Hut. Dem ziehe ich kleine Wanderungen vor – vorzugsweise mit dem Foto im Gepäck, denn das ist aktuell das große Hobby.
Der Wahrheit entspricht wiederum, daß ich an der Universität Ulm studiert und promoviert habe; die Ergebnisse meiner Arbeit habe ich in einem Buch zusammengefasst, das tatsächlich sogar bei Amazon gelistet ist (allerdings ist es dieses hier, und nicht das).
Als Kryptographie-Begeisterter benutze ich natürlich PGP, und Google hat vollkommen recht, wenn es diesen Schlüssel mit meinem Namen verbindet. Und wer sich mit einem kryptischen Rätsel auseinandersetzen möchte, kann hier noch ein paar weitere Details über mich erfahren:

sxy cm185 LADE(9)&EN(8)&FR(3) GM+1DN anE hdd Eds(7).Computer_Science Crc(6)
UFPitr AdC-;Black_Tea PrJava(8)&C++(5)&Python(5)&Shell(8).bash;zsh&Groovy(3)^(8)

Keine Sorge, Google ist auch hier Dein Freund und Helfer – und damit sollte der “Code” schnell zu finden sein… viel Spaß beim Knobeln!



Gipfelerfolg am Elbrus (5642 m) für Jörg von de Fenn

Jörg von de Fenn mit seiner Begleiterin am Gipfel des Elbrus (5642 m). © Jörg von de FennWir hatten im Magazin von Jörg von de Fenn berichtet, der blind den Kilimandscharo bezwungen hatte. Heute, am 23. Juni 2009 hat es der Memminger Bergsteiger auf den Gipfel des Elbrus im Kaukasus geschafft. In Begleitung eines Bergführers und einer Freundin war von de Fenn am Samstag zunächst zu einer Akklimatisationstour zum Cupola (3400 m) gestartet. Am 21. Juni stand er auf dem Garbaschi in etwa 3800 m Höhe und am 22. Juni waren die 4700 Meter hohen Pastuchov Felsen sein Ziel. Am Morgen des 23. Juni startete von de Fenn mit seinem Team um 4.00 Uhr Ortszeit in Richtung Westgipfel des Elbrus, um 12.15 Ortszeit stand der seit seinem 21. Lebensjahr blinde Jörg von de Fenn auf dem Gipfel in 5642 m Höhe am höchsten Punkt des europäischen Kontinents. Wir werden Euch im Magazin bald mehr über von de Fenns neueste Herausforderung berichten.
Das Team von outdooractive.com beglückwünscht Jörg zu seiner großartigen Leistung!


Das Outdooractive-Team bereit für den „Lauf der Guten Hoffnung“

Das Outdooractive-Team: Steffi, Malin, Thorsten, Julia und AndreaWie wir Euch bereits im letzten Blog-Beitrag angekündigt haben, findet am kommenden Wochenende der 36-Stunden-„Lauf der Guten Hoffnung“ von Pfronten nach München statt, um Spenden für an Noma erkrankte Kinder in Afrika zu sammeln.
Auch Outdooractive hat ein eigenes Team zusammengestellt, das sich der Herausforderung des Laufs annimmt. Am Samstag starten in Pfronten (Foto, von links nach rechts): Steffi (Assistentin der Geschäftsführung), Malin (Redaktion), Thorsten (Vertrieb), Julia (Redaktion und Vertrieb) und Andrea (Redaktion).

Jeder hat dabei eigene Gründe, warum er an dem Lauf teilnimmt:

Thorsten, der Peter Melchin schon näher kennen lernen durfte, beschreibt seine Motivation folgendermaßen: „Zum einen will ich Peter unterstützen: Seine Energie ist einfach ansteckend. Zum anderen finde ich, dass man erst dann ein Gefühl für die wahren Distanzen einer Gegend bekommt, wenn man sie zu Fuß und aus eigener Kraft kennen lernt. Ich bin die Strecke von Pfronten nach München schon oft mit dem Auto gefahren – das dauert etwa eineinhalb Stunden. Man verliert dabei das Gefühl für die Weite. Ob ich die Strecke in 36 Stunden schaffen kann, weiß ich nicht. Probieren werde ich es.“
Malin ist allgemein gern unterwegs: „Ich mag alle Fortbewegungsarten „zu Fuß“ – Wandern, Walken, Joggen, Bergsteigen usw. Jetzt möchte ich sehen, wie weit mich meine Füße tragen! Dabei noch eine gute Sache unterstützen zu können, ist ein besonderer Anreiz. Um auf Noma aufmerksam zu machen, nehme ich auch gerne schmerzende Füße in Kauf und hoffe, dass möglichst viele genauso denken.“ Julia geht es ähnlich, zudem ist sie neugierig auf die eigene Grenzerfahrung: „Ich bin gespannt auf den Moment, wenn der Körper nicht mehr laufen, sondern nur noch schlafen will – und zwar auf der Stelle. Mal sehen, was dann passiert. Für Momente wie diese habe ich Schoki und meinen iPod im Rucksack. Und dann hoffe ich, Peter wieder einholen zu können.“
Steffi freut sich vor allem auf die soziale Komponente des Laufs: „Ich bin grundsätzlich nicht so extrem veranlagt. Ich mach vor allem mit, weil ich es mir sehr nett vorstelle mit meinen Kollegen zu laufen und zu ratschen. Ich find Peter Melchin einfach ziemlich krass und denke, dass man so etwas Ausgefallenes einfach unterstützen muss!“
Ich (Andrea): „Ich finde Aktionen allgemein toll, die „das Schöne“ mit „dem Nützlichen“ verbinden. Das Nützliche ist natürlich die Aufmerksamkeit auf Noma zu erhöhen. Es wissen einfach noch zu wenige Leute über diese Krankheit Bescheid. Das Schöne sind in diesem Fall das Naturerleben und das Zusammensein mit Kollegen und den anderen Mitläufern. Zudem bin ich sehr gespannt auf das, was sich „innerlich“ abspielen wird: Verfällt man während des langen Laufs irgendwann in einen meditativen Zustand? Was gibt einem der Kopf während dieser langen Zeit zu denken?“

Wie weit es jeder von uns schaffen wird, ist an dieser Stelle natürlich ungewiss. Niemand kann sagen, inwieweit Wetter, Blasen an den Füßen oder die eigene Motivation mitspielen. Aber, egal, ob man 10 Minuten oder 36 Stunden mitläuft: Das Wichtigste ist, dass man das Projekt Gegen Noma e.V. tatkräftig unterstützt. Wann bekommt man schon die wunderbare Gelegenheit, sich einem kleinen Abenteuer zu stellen, seine eigenen Grenzen zu testen und dabei noch etwas Gutes zu tun? Daher: Ihr könnt Euch auch spontan an jeder beliebigen Etappe anschließen. Den Tourenverlauf findet Ihr hier, sowie die genauen Etappenziele und –zeiten.
Wir freuen uns sehr über Euer zahlreiches Erscheinen!



Themenwoche „Lauf der Guten Hoffnung“ auf outdooractive.com

Der Lauf der Guten Hoffnung: eine Aktion im Kampf gegen Noma. Foto: Gegen Noma e. V.Um Hilfsprojekte zu unterstützen, gehen manche Menschen bis an ihre körperlichen Grenzen und bewegen mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen viele Andere zum Mitmachen. So auch Peter Melchin. Er setzt sich für die Bekämpfung der Krankheit Noma ein – einer bakteriellen Infektionskrankheit, die vor allem in Entwicklungsländern auftritt und die Gesichter der Erkrankten schrecklich entstellt. Aus diesem Grund wird Noma auch das „Gesicht der Armut“ genannt.

Um Spenden für seinen Verein Gegen Noma e.V. zu sammeln, startet Peter Melchin am 30. Mai den „Lauf der Guten Hoffnung“. In 36 Stunden möchte er von der Gundhütte in Pfronten bis an das Münchner Olympiastadion laufen und hofft, möglichst viele Menschen zum Mitwandern zu gewinnen. Die Strecke ist in Etappen unterteilt – man muss also nicht unbedingt von Pfronten bis nach München laufen, sondern kann Peter Melchin auch auf einem Teil des Wegs begleiten.

outdooractive.com unterstützt Peter Melchin in seinem Kampf gegen Noma: Ab dem 25. Mai versorgen wir Euch in unserer Themenwoche mit allen wichtigen Informationen zum „Gesicht der Armut“ und zum Lauf der Guten Hoffnung. Natürlich schicken wir auch selbst ein Team auf den Weg. Die mutigen Mitstreiter stellen wir Euch im Laufe der Themenwoche vor und berichten im Anschluss, wie sie die rund 160 km von Pfronten nach München bewältigt haben. Den Tourverlauf könnt Ihr Euch auf outdooractive.com vorab bereits anschauen.

Wir hoffen, möglichst viele von Euch am 30. Mai beim Lauf der Guten Hoffnung zu sehen!