Wandern

Neu im Allgäu, ein Mecklenburger bei ALPSTEIN

Hallo,

mstiel

ich bin Matthias und seit zwei Wochen in der Redaktion von ALPSTEIN Tourismus dabei. Als waschechter „Meehklenburger“ habe ich in Greifswald Germanistik, Neuere Literatur und Politikwissenschaften studiert und nun freiwillig Möwengeschrei gegen Kuh- glockengeläut getauscht.

Das Allgäu ist für mich eine völlig neue Er- fahrung. 923 km von meiner Heimatstadt entfernt (genauso weit ist es von hier bis nach Rom) entdecke ich ganz neue Sachen. Wie z. B. die Schneefallgrenze – wenn’s in MeckPomm schneit, dann überall – oder die „Alpen“ und „Almen“, dass es dort mitunter etwas zu essen und vor allem zu trinken gibt, weiß bei mir zu Hause kein Mensch.

Magisch angezogen hat mich die scheinbar allgegenwärtige Begeisterung für die Natur und das Draußen-Unterwegssein. Noch während des Abiturs bin ich das erste Mal für mehrere Monate allein durch Mexiko gereist. Sobald sich mir seitdem die Möglichkeit geboten hat, habe ich mir Zelt, Fahrradtasche und Kamera geschnappt und bin losge- zogen.

Statt der alljährlichen Fahrradtouren mit Freunden habe ich in diesem Jahr das Wan- dern für mich entdeckt und war einige Wochen an der ehemaligen innerdeutschen Gren- ze unterwegs. Da mich dabei der Harz ganz besonders begeistert hat, habe ich ihn mir auf dem Hexenstieg noch einmal genauer angesehen. In und um Immenstadt habe ich auch schon einiges erlebt, als Nächstes habe ich mir die vielversprechende Nagelfluh-Gratwanderung vorgenommen.

Bisher waren Drachenboot, Volleyball, Segeln und Rennradfahren meine Sportarten, hier in den Bergen werde ich aufs Mountainbike umsatteln und mich zum ersten Mal an winterlichen Vergnügungen versuchen. Da ich noch nie auf Skiern gestanden habe, wird man mich also demnächst an den Kinderhängen rund um Immenstadt beobachten können.

Liebe Grüße und viel Spaß bei Euren Touren,

Matthias.


Das Altmühltal – Wanderland für Genießer

Kloster Weltenburg. Foto: Tourismusverband KelheimSüdlich von Nürnberg erstreckt sich zwischen Gunzenhausen im Westen und Kelheim im Osten eine der beliebtesten Ferienregionen Süddeutschlands, die mit der faszinierenden Naturlandschaft des zweitgrößten Naturparks in Deutschland lockt: das Altmühltal.

Die Landschaft beiderseits der Altmühl, die sich in zahlreichen Schleifen und Bögen in ihrem Tal dahin windet, ist geprägt von idyllischen Seitentälern, bizarren Felsformationen, weiten Feldern auf den Jura-Hochflächen, dichten Wäldern und artenreichen, sonnigen Wiesen. Zahlreiche romantische Orte und Städte mit sehenswerten Kulturdenkmälern und malerischen Zentren säumen den Lauf des Flusses. Vielerorts thronen mittelalterliche Burgen auf steilen, zerklüfteten Felsen über dem Tal.

Auf mehr als 3000 km Wanderwegen lassen sich die unzähligen Sehenswürdigkeiten der Region entdecken. Egal ob Wanderungen zu sprudelnden Quellen, herrlichen Aussichtspunkten, archäologischen Stätten oder mittelalerliche Burgen, im Altmühltal kommen Natur- und Kulturbegeisterte gleichermaßen auf ihre Kosten. Hier haben wir für Euch die schönsten Touren zusammengestellt.



Vulkane und mehr – Wanderregion Eifel

Burg Eltz. Foto: Gräflich Eltz’sche KastellaneiDie Eifel ist eine uralte Kulturlandschaft im Westen Deutschlands, die schon von den Kelten und Römern genutzt wurde. Zahlreiche archäologische Ausgrabungsorte wie die Römervilla in Ahrweiler zeugen von der kulturellen Blüte, die diese Region schon vor über 2000 Jahren erlebte.

Vor allem in der Vulkaneifel gibt es viele Seen, die sich dort in Maaren – den Kratern erloschener Vulkane – gebildet haben. An den Rändern der Eifel, wo die Hochflächen zu den Tälern von Rhein und Mosel und zur Niederrheinebene hin abfallen, sorgen tief eingeschnittene Flusstäler für ein schärferes Landschaftsprofil.

Touristisch ist die Region sehr gut erschlossen und dank ihrer urtümlichen Landschaft fern von großen Städten vor allem für Wanderer nahezu paradiesisch. Ein dichtes Netz an Wanderwegen garantiert höchsten Naturgenuss und führt in unberührte, mit dem Auto nicht erreichbare Landstriche. Die schönsten Wanderungen haben wir hier für Euch zusammengestellt.


Wanderparadies Odenwald

Gundelsheim. Foto: Touristikgemeinschaft OdenwaldAm Dreiländereck von Hessen, Baden-Württemberg und Bayern erhebt sich die grüne und waldreiche Mittelgebirgslandschaft des Odenwaldes.

Die meisten Gipfel sind jedoch allenfalls als Anhöhen über dem insgesamt relativ hohen Grundniveau des Mittelgebirges zu erkennen, so auch der Katzenbuckel, der mit einer Höhe von 626 m die höchste Erhebung des Odenwalds darstellt. Lediglich die Berge am Westrand des Odenwaldes heben sich deutlich von ihrer Umgebung ab. So sind der Königsstuhl (568 m) bei Heidelberg und der Melibokus (517 m) bei Zwingenberg schon von Weitem deutlich zu sehen. Auch wird der Odenwald von einigen Tälern durchschnitten. Als größter Fluss bahnt sich im Süden der Region zwischen Mosbach und Heidelberg der Neckar seinen Weg durch das Gebirge. Der große Reichtum an Geschichte und Tradition wird vor allem in den urigen Dörfern und Städten der Region spürbar.

Die Mischung von Natur und Kultur machen den Odenwald zu einem idealen Urlaubsziel für Wanderfreunde. Wir haben hier für Euch die schönsten Touren im Odenwald zusammengestellt.



Wälder, Täler und Räuberromantik – Wandern im Spessart

Das Schloss Mespelbrunn ist unbedingt einen Besuch wert. Foto: Schlossverwaltung MespelbrunnAusgedehnte, jahrhundertealte Laubwälder, schmale Flusstäler und die außergewöhnliche Ruhe prägen den Spessart. Und natürlich ein Hauch von Räuberromantik!

Mit einer durchschnittlichen Seehöhe von 350 m bis 500 m gehört der Spessart zu den niedrigsten Mittelgebirgen in Deutschland. Schon Anfang der 1960er Jahre wurde der Naturpark Spessart zum Schutz der Landschaft im Nordwesten Bayerns und Südosten Hessens gegründet.

Heute führen zahlreiche Wanderwege durch die zu den größten zusammenhängenden Mischwaldgebieten Europas gehörende Region. Zum Teil basiert dieses Wegenetz auf alten traditionsreichen Handelswegen. Wir haben für Euch die schönsten und abwechslungsreichsten Wanderungen im Spessart zusammengestellt, auf denen Ihr Euch auf die Spuren des Räubers Hasenstab oder wie Schneewittchen über die sieben Berge begeben könnt.


Wandern in der Sächsischen Schweiz

Basteibrücke. Foto: Ronald Schneider (www.elbsandsteinfotografen.de)An der Grenze der Tschechischen Republik zu Deutschland passiert die Elbe eine bizarre Mittelgebirgslandschaft. Unterteilt in die Sächsische und die Böhmische Schweiz fasziniert das Elbsandsteingebirge durch eine in Mitteleuropa einzigartige Landschaft mit schroffen Felsriffen und festungsgleichen Tafelbergen.

Die Sächsische Schweiz ist eines der beliebtesten Wandergebiete Deutschlands. Wie in keinem anderen Mittelgebirge der Republik hat die Natur hier durch Erosion auf engstem Raum eine Landschaft aus Ebenen, Schluchten, Felsriffen und Tafelbergen geschaffen.

Wir haben nun für Euch die schönsten Wanderungen in der Sächsischen Schweiz zusammengestellt. Viel Spaß beim Wandern und Entdecken!