Wandern auf Teneriffa
Rund 300 km westlich des afrikanischen Kontinents und etwa 1300 km vom spanischen Festland entfernt liegt die Kanaren-Insel Teneriffa. Teneriffa ist nicht nur für Sonnenanbeter und Wassersportler attraktiv, sondern auch ein vielfältiges Reiseziel für Wanderer. Das ganzjährig milde Klima lässt Touren zu jeder Jahreszeit zu. Abwechslungsreiche Landschaften, eine äußerst artenreiche Flora und Fauna, geschichtsträchtige Orte sowie ein gut ausgebautes Wanderwegenetz machen Teneriffa zu einem reizvollen Wanderparadies. Die schönsten Touren haben wir hier für Euch zusammengestellt. Empfehlen können wir Euch die Wanderung auf den 3718 m hohen Teide, das Dach Spaniens.
Wer für den nächsten Teneriffa-Urlaub noch einen Wanderführer sucht, ist bei Angela Gerlach und Jörg Göhlergenau richtig. In enger Zusammenarbeit mit den beiden entstand unser Angebot an Wandertouren auf der spanischen Insel, die ihr Euch auf outdooractive.com anschauen und samt gps-Track downloaden könnt. Mehr Informationen zu Angela und Jörg und ihrem Programm findet ihr unter www.aventura-wandern.de. Beide können Euch auf Tour bestens über Land und Leute informieren sowie Euch die schönsten Plätze der Kanaren-Insel zeigen.
Top Trails of Germany – Teil 1
Die Top Trails of Germany sind die zwölf Spitzenwanderwege in Deutschland und bilden einen Zusammenschluss der schönsten Fernwanderwege Deutschlands. Entweder wurden sie vom Deutschen Wanderinstitut als „Premiumweg“ ausgezeichnet oder sie tragen das Prädikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“. Natürlich findet Ihr auch alle der zwölf Top Trails bei uns auf outdooractive.com. Die ersten sechs möchten wir Euch heute an dieser Stelle vorstellen:
Der Altmühltal-Panoramaweg führt entlang der Altmühl von Gunzenhausen nach Kelheim. Auf der Etappe von Kinding nach Beilngries bietet der Kratzmühlsee einen hervorragenden Platz zum Baden und Erfrischen.
“Wo Fels und Wasser dich begleiten” ist das Motto des Eifelsteigs. Der Steig quert die eindrucksvollen Naturräume der Eifel: die Hochmoorlandschaft des Hohen Venns im Deutsch-Belgischen Naturpark, den Nationalpark Eifel und den Vulkaneifel European Geopark. Erfrischen kann man sich in der Dreilägerbachtalsperre, im Obersee, in der Gemündener Maar, der Weinfelder Maar oder der Schalkenmehrener Maar.
Der Goldsteig führt in die urwüchsige Bergwaldlandschaft des Oberpfälzer und des Bayerischen Waldes. Es gibt zwei Streckenvarianten des Goldsteiges, die Nord- und die Südroute. Mit einer Gesamtlänge von rund 650 km ist der Goldsteig der längste der Top Trails in Deutschland. Lohnenswert ist ein Abstecher zum Feng-Shui-Park mit Badesee bei Lalling.
Der herrlich naturnahe Harzer-Hexen-Stieg durchquert die üppig grüne und von zahlreichen Tälern durchzogene Bergwildnis des Harzes. Von West nach Ost (oder umgekehrt) führt er mitten durch den Nationalpark Harz hindurch und über die ehemalige innerdeutsche Grenze hinweg. Mitten im Nationalpark liegen zahlreiche Stauseen, die früher als Wasserspeicher für den Bergbau angelegt wurden, wie die „Oberharzer Teiche“ bei Clausthal-Zellerfeld.
Der Rothaarsteig ist ein Höhenweg für Naturgenießer und Ruhesuchende. Er verläuft auf dem Kamm des Rothaargebirges und durchstreift dabei ohne dramatisches Auf und Ab eines der größten Waldgebirge Europas. Wer neben der Wanderung noch ein bisschen Nervenkitzel sucht, sollte einen besuch der AQUARENA Dillenburg nicht verpassen.
Der Saar-Hunsrück-Steig, Deutschlands schönster Wanderweg 2009, führt auf einer Strecke von 184 km durch den Naturpark Saar-Hunsrück und damit durch die Bundesländer Saarland und Rheinland-Pfalz. Dabei passiert man den Stausee bei Losheim am See, eine herrliche Bademöglichkeit.
Südafrika im Zeichen des Sports
Die FIFA Weltmeisterschaft rückt Südafrika derzeit in den medialen Mittelpunkt. Während in den Stadien die Vuvuzelas den Ton angeben, stellen wir Euch die Freizeitmöglichkeiten im afrikanischen Süden fern ab des Fußballs vor.
Der Krüger Nationalpark, das Weinland um Stellenbosch, die Garden Route, die Drakensberge, der Blyde River Canyon, der Tafelberg bei Kapstadt, das Kap der Guten Hoffnung oder einer der zahlreichen Sandstrände am Indischen Ozean sind Bestandteil der meisten Reiserouten in Südafrika. Die von zahlreichen Kulturen geprägte „Regenbogennation“ ist auch für sportlich Ambitionierte eine lohnende Destination, denn Wanderungen, Trekkingtouren, Mountainbike-Routen, Surfsports und Golfplätze sind zahlreich. Vorschläge, wie man seinen Urlaub aktiv in der Natur- und Kulturlandschaft Südafrikas verbringen kann, werdet Ihr in den nächsten Tagen im Magazin lesen können.
Die Republik Südafrika mit der Hauptstadt Pretoria liegt an der Südspitze Afrikas. Lange Zeit war das Land von der Apartheid geprägt, d.h. die Bevölkerung wurde abhängig von ihrer Hautfarbe unterschiedlich behandelt. In der ersten Hälfte der 1990er Jahre war endgültig ein politischer Wandel in Südafrika in Sicht, nämlich die allmähliche Abkehr von der vier Jahrzehnte zuvor rigide eingeführten Politik der ethnischen Segregation („Apartheid“) hin zur Demokratie, welche durch Nelson Mandela und die Wahlen 1994 erreicht werden konnte. Seit der Demokratisierung und dem Ende der Apartheid ist Südafrika für Touristen sehr attraktiv geworden.
Gipfelsturm aufs Rubihorn
Endlich ist der Sommer jetzt auch bei uns im Allgäu angekommen. Am Donnerstag hatten wir nachmittags rekordverdächtige 30° C in Immenstadt. Dazu wehte ein kräftiger Föhn von der Alpensüdseite zu uns herüber. Ideale Voraussetzungen für eine kleine feierabendliche Bergtour.
Das dachten sich auch Silke, Sandra, Julia und ich, so dass wir uns spontan dazu entschieden, unsere Arbeit um 16:30 Uhr niederzulegen und nach Reichenbach bei Oberstdorf zu fahren, um von dort aus das Rubihorn zu erklimmen. Nachdem alle ihre Schuhe geschnürt hatten, ging es um zehn nach fünf los. Dank des Tourenplaners von outdooractive.com wussten wir, dass die Strecke mit 5,2 km zwar nicht besonders lang sein würde, es aber knapp 1100 Höhenmeter zu bewältigen galt. Laut Wanderbeschilderung mussten wir mit 3:15 h Aufsteigszeit rechnen. Wenn wir noch bei einigermaßen guten Sichtverhältnissen zurück im Tal sein wollten, mussten wir uns also beeilen. Schnellen Schrittes durchwanderten wir den Gaisalptobel mit seinen rauschenden Wasserfällen und hatten schon bald die Untere Richteralpe erreicht.
Wer es gemütlicher angehen lässt, kann hier ein erstes Päuschen einlegen und sich auf der schönen Sonnenterrasse eine Erfrischung gönnen. Wir aber stürmten, ohne uns lange aufzuhalten, über den immer steiler werdenden Wanderweg weiter in Richtung Gipfel. Bald wechselten sich seilversicherte Felspassagen und Gebirgsbachüberschreitungen im Minutentakt ab, was uns zwar einiges an Konzentration abverlangte, aber genau das war, was wir nach einem Acht-Stunden-Tag vor dem Computer gebraucht hatten. Als wir nach etwas mehr als einer Stunde Gehzeit den herrlich klaren Gaisalpsee vor uns liegen sahen, wussten wir nach einem Blick auf das outdooractive.com-Höhenprofil, dass wir schon zwei Drittel der Strecke geschafft hatten. Zeitlich weit unter dem Soll, dachte die eine oder andere von uns schon an einen Sprung ins erfrischend kühlende Nass.
Wir beließen es aber bei einer kurzen Pause und machten uns anschließend an den finalen Aufstieg zum Gipfel. Nach einer flachen Passage am Ufer des Sees führte der Weg schon bald wieder steil bergauf. Als mir der von der Stirn heruntertropfende Schweiß schon wieder die Sicht zu nehmen drohte, sah ich bei einem Blick nach oben keine zehn Meter von uns entfernt etwas Weißes hinter einem Fels weghuschen. Als wir die Stelle erreicht hatten, schaute ich mich um, konnte aber nichts entdecken. Plötzlich rief Silke: „Schaut mal, Gemsen!“ Und tatsächlich! Links von uns sprang eine kleine Gruppe Gemsen den Hang hinauf und gab dabei ein so elegantes Bild ab, als würde ihnen der steile Anstieg nicht die geringste Mühe machen. Euphorisiert durch die unverhoffte Begegnung mit den schönen Tieren erklommen wir im Zickzack die felsige Südostwand des Rubihorns.
Am schmalen Sattel zwischen dem Rubihorn und dem südlichen Nachbargipfel des Gaisalphorns erwartete uns erstmals die spektakuläre Aussicht, für die wir den anstrengenden Marsch auf uns genommen hatten. Hoch über dem Illertal zu unserer Linken waren es jetzt nur noch einige Minuten gemütlichen Auf und Abs bis zum Gipfelkreuz. Nach etwas mehr als zwei Stunden nach unserem Aufbruch in Reichenbach stand Julia um Viertel nach sieben als erste von uns Vieren auf dem Rubihorngipfel. Wie wir es uns erhofft hatten, wurden wir von einem gigantischen Ausblick empfangen. Während wir im Osten rechts neben dem Gipfel des Nebelhorns auch das markante Felsdreieck des Hochvogels sehen konnten, fiel der Blick gen Süden auf die zahlreichen immer noch schneebedeckten Berge des Allgäuer Hauptkamms. Im Südwesten, wanderte das Auge bis ins Kleinwalsertal, das links vom Großen Widderstein und rechts vom Hohen Ifen eingerahmt wird. Von Westen her wärmte uns die abendliche Sonne, wodurch sich die Nagelfluhkette als wellenförmige Silhouette dunkel vor dem hellen Himmel abzeichnete. Nach Norden schließlich sahen wir über das Illertal hinweg in die weite grüne Hügellandschaft des Alpenvorlandes, an dessen Rand der Grünten wie ein urzeitlicher Wächter über der Landschaft thront.
Eine gute halbe Stunde ergötzten wir uns an dieser Kulisse, während uns heftige Föhnböen die schweißnassen Klamotten trocken pusteten. Danach machten wir uns an den Abstieg, denn so schön es am Gipfel auch gewesen war – am nächsten Morgen erwartete uns ein ganz normaler Arbeitstag. Da Silke unbedingt noch ein Bad im Gaisalpsee nehmen wollte, sagte sie uns zwischendurch für kurze Zeit „Servus“ und legte ihren alpinen Turbogang ein, um schneller am Wasser zu sein. Als ausgebildete DAV-Fachübungsleiterin für Hochtouren eine routinierte Bergsteigerin, erreichte sie das Ufer so schnell, dass sie, als wir anderen dort ankamen, ihr Bad bereits beendet hatte. Während des restlichen Abstiegs erfreuten wir uns noch an einem einzigartigen Sonnenuntergang über der Nagelfluhkette und erreichten um 22:10 Uhr gerade rechtzeitig zum Einbruch der Dunkelheit unser Auto in Reichenbach.
Wer die Tour nachgehen möchte, findet sie natürlich hier auch auf outdooractive.com.
Wandern auf La Gomera
Knapp 380 km westlich des afrikanischen Kontinentes und etwa 1400 km vom spanischen Festland entfernt liegt La Gomera, eine der sieben Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean. Die großartige Landschaft, die artenreiche Flora und Fauna, pittoreske Ortschaften und ein gut ausgebautes Wanderwegenetz machen La Gomera zu einem reizvollen Wanderparadies. Auf einem Netz alter Dorfverbindungen und einheitlich ausgeschilderter Wanderwege lässt sich die Insel genussvoll zu Fuß entdecken. Wir haben hier für Euch die schönsten Touren auf La Gomera zusammengestellt.
Wer für den nächsten La Gomera-Urlaub noch einen Wanderführer sucht, ist bei Kalay Aboko genau richtig. In enger Zusammenarbeit mit ihr entstand unser Angebot an Wandertouren auf La Gomera, die ihr Euch auf outdooractive.com anschauen und samt gps-Track downloaden könnt. Mehr Informationen zu Kalay Aboko und ihrem Programm findet ihr unter www.pilotottours.com. Da sie Spanisch, Deutsch und Englisch spricht, kann sie Euch auf Tour bestens über La Gomera informieren und Euch die schönsten Plätze der Kanaren-Insel zeigen.
Alpentäler im Magazin
Für Fans der Alpen gibt es diese Woche ein ganz besonderes Schmankerl in unserem Magazin. An fünf aufeinander folgenden Tagen stellen Euch ab morgen Silke, Viki, Sandra, Thomas und ich die (unserer Meinung nach) schönsten Alpentäler vor. Den Anfang macht Silke mit einem Porträt des Schweizer Rhonetals. Am Dienstag und am Mittwoch folgen die Artikel von Thomas und Viki über das italienische Aostatal und den Vinschgau. Während Sandra am Donnerstag mit dem Inntal über eines der größten Alpentäler schreibt, begebe ich mich zum Abschluss noch einmal in ein kleineres Tal und berichte über das Val Müstair im Osten Graubündens.
Vielleicht inspirieren Euch die Artikel ja, so dass Ihr Euch dazu entscheidet, das eine oder andere Tal selbst outdooractive kennenlernen zu wollen. Interessante Touren findet Ihr wie immer bei uns im Portal.
Viel Spaß beim Lesen!

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