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Starkes Immunsystem! Die erste Hürde für Grippe, Corona & Co.

Influenza, Schweinegrippe, SARS oder das Coronavirus: Viren haben in der kalten Jahreszeit Hochkonjunktur und sind sprichwörtlich in aller Munde. Impfungen schaffen zwar Abhilfe, doch die müssen wie bei der Vogelgrippe oder dem Coronavirus erst erforscht werden. Umso besser, wenn die ungebetenen Gäste auf ein starkes Immunsystem treffen. Damit ist der Körper zwar nicht automatisch immun gegen die Viren, hat aber mehr Abwehrkraft und schließlich Zeit, eigene Antikörper zu bilden. Und das Geheimrezept dafür? Ist gar nicht so geheim, sondern eine bewährte Kombination, die schon Großmutti kannte: Wenig Stress, gutes Essen und regelmäßige Bewegung, am besten an der frischen Luft.

Aus aktuellem Anlass solltet ihr jedoch unbedingt jeden Ausflug nach draußen gewissenhaft abwägen! Geht NUR raus,

Abwehrkräfte stärken: Beweg dich!

„Geh doch mal wieder raus und beweg deinen Körper“. Hinter dem Ratschlag für unmotivierte Pubertierende steckt viel mehr als reine Beschäftigungstherapie. Das Immunsystem ist nämlich ein sehr gut organisiertes Miteinander von Organen, verschiedenen Zelltypen und des Kreislaufs – und die profitieren alle von regelmäßiger Bewegung an der frischen Luft oder leichten Trainingseinheiten:

Herz-Kreislauf: Kommt durch wechselnde Temperaturen und Belastung in Schwung. Ist er voll auf der Höhe, transportiert er die Abwehrzellen des Körpers schneller ins Einsatzgebiet (Infektionsherd).

Muskeln: Transportieren die Lymphflüssigkeit durch Bewegung im Körper. Warum ist das wichtig? Weil die Lymphflüssigkeit als Bindeglied zwischen Gewebe und Blut die Immunzellen direkt in die Lymphknoten bringt. Regelmäßige Bewegung sorgt für stetigen Fluss.

Abwehrzellen: Beim Kontakt mit den UV-Strahlen des Sonnenlichts produziert die Haut Vitamin D3 – dafür reicht schon ein 30-minütiger Spaziergang. Und bevor die Frage aufkommt: Vitamin D3 ist ein elementarer Treibstoff für weiße Blutkörperchen. Dazu zählen die wichtigen Fresszellen (Makrophagen), die Eindringlinge im Körper an vorderster Front bekämpfen.

Schleimhäute: Schlechte Luft in geschlossenen Räumen kratzt die Schleimhäute der Atemwege an und trocknet sie aus. Dann sind die Schleimhäute nicht mehr in der Lage, ihren Job als erste Viren-Barriere des Körpers zuverlässig zu erledigen. Abhilfe gegen trockene Schleimhäute schaffen frische Luft und ausreichend Flüssigkeit.

Outdooractive hat die passende Tour für dich zum Feierabend

Um eurem Immunsystem mit Bewegung unter die Arme zu greifen, reicht es schon, regelmäßig nach Feierabend eine kurze Runde zu laufen. Auch moderates Auspowern mit dem Bike  oder selbst ein kurzer Stadtspaziergang – alles wohltuend für Körper und Geist. Aus aktuellem Anlass solltet ihr jedoch unbedingt geltende Sonderregelungen beachten, sorgfältig abwägen und planen! Ausflüge in die Natur, ein Spaziergang oder eine kurze Tour mit dem Bike sind nur machbar, falls keine Quarantäne, Gefährdung oder Ausgangssperre vorliegt. Ist es euch möglich, wieder ohne Risiko nach draußen zu gehen, steht die Umgebungssuche von Outdooractive bereit. Mit der findet ihr in wenigen Sekunden beinahe überall Touren mit unterschiedlicher Schwierigkeit und Distanz.

Kein Stress für starke Abwehrkräfte

Neben regelmäßiger Bewegung an der frischen Luft, beeinflusst auch Stress das Immunsystem. Steht der Körper unter Stress, produziert er das Stresshormon Cortisol. Der Botenstoff fährt die Aktivität des Immunsystems herunter, aber nicht aus Bosheit, sondern vielmehr aus evolutionären Gründen! So hatten die Körper unserer sehr weit entfernten Vorfahren unter Stress andere Prioritäten, als die Immunabwehr zu versorgen. So waren überraschende Besuche des Säbelzahntigers oder plündernden Nachbarstammes typische prähistorische Gründe für Stress. Irgendwo nachvollziehbar. Heute sind die Gründe für Stress eher Überarbeitung, Überforderung, Druck oder Ängste. Die Folgen für das Immunsystem sind jedoch ähnlich.

Dein Immunsystem ist, was du isst

Allgemein gilt, dass eine ausgewogene Ernährung das Immunsystem mit allen wichtigen Stoffen versorgt. Dazu zählen Vitamine A, C, D, und E aber auch Zink, Kalzium, Eisen und Kupfer. Diese Nährstoffe ergeben sich zum Glück jedoch allesamt aus einer ausgeglichenen Ernährung, die übrigens auch vegetarisch sein kann. Schwierigkeiten bekommt euer Immunsystem, wenn „Junkfood“ zu häufig an die Stelle von frischen Gerichten, Gemüse und Obst tritt. Zugegeben, die fertigen Pizzen, Burger oder Pommes schmecken teilweise sogar und schnell parat. Doch am Ende wird die eingesparte Zeit und Arbeit gegen viel zu viele Kalorien mit viel zu wenig Nährstoffen getauscht. Auf Dauer ist Junkfood also genauso schlecht für das Immunsystem, wie für den Rest des Körpers!

Nehmt euch Zeit! Für euch und euer Immunsystem

So viel braucht ein intaktes Immunsystem also gar nicht. Umsicht in Situationen wie der aktuellen sowie gelegentlich eure Zeit. Zeit für den Spaziergang mit den Kindern oder die Fahrradrunde nach Feierabend – falls uneingeschränkt möglich. Zeit für Entspannung. Und schließlich Zeit für gute Ernährung. Eigentlich ganz normale, fast schon menschliche Bedürfnisse….

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